Mittwoch, 8. Januar 2014

Rezension - Das Mädchen mit den gläsernen Füßen


Titel: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
Originaltitel:
Autor: Ali Shaw
Preis Neu: 19,95 €
Preis Rebuy: 07,79€
Genre: Fantasy / Drama 
Release: Januar 2012
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Script 5

Inhalt:
Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas.
Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas Herz zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.

Cover:
Gefällt mir sehr gut! Farblich und auch vom Stil her, passt es wirklich gut zur Atmosphäre des Buches. Schlicht und schön - so mag ich es. Anfangs fand ich die Silbernen Seiten vielleicht etwas too-much, aber irgendwie wäre ich mittlerweile auch traurig, wenn sie nicht mehr da wären ;)

Kritik:
Also solch ein Buch habe ich wahrlich noch nicht gelesen. Ich weiß, dass kann man theoretisch bei jedem Buch sagen, welches man zum ersten Mal liest, aber viele Geschichten ähneln sich halt doch auf irgendeine Art und Weise. "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" tut dies meiner Meinung nach nicht! Der Stil ist sehr verschnörkelt und detailliert ohne dabei jedoch langweilig zu werden. Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre dies wohl "grau".  alles ist irgendwie traurig, schlicht und naja grau halt. Die Geschichte handelt von Ida, welche sich unerklärlicherweise in Glas verwandelt. Auf einer ziemlich trostlosen Insel sucht die lebensfrohe und charmante Ida nach einer Lösung. Dort lernt sie Midas kennen und die beiden verlieben sich... dies ist jedoch nicht gerade eine sehr leichte Angelegenheit ;) Midas ist wohl der Antiheld schlecht hin! Und wie sehr ich auf den Schriftsteller für seinen Mut bewundern möchte, werde ich mit Midas einfach nicht warm. Ein Mann ist nun mal ein Mann und Midas ist definitiv keiner. Besessen von Fotos, lässt er sich sein ganzes Leben nur durch seine Kamera erklären. Berührungen findet er abstoßend, er spricht im gesamten Buch gefühlte fünf Sätze die dann zur Hälfte aus "ähm" bestehen, wäscht sich nicht besonders oft die Haare und hat wirklich vor allem Angst. Einerseits macht gerade Midas die Geschichte so außergewöhnlich und anders, aber meistens musste ich doch nur genervt die Augen verdrehen.  Als ob Ida also mit ihren gläsernen Füßen und dem Eigenbrötler nicht schon genug Probleme hätten, folgen dann auch noch Midas sehr tiefsitzenden Familienprobleme, ein psychopatischer "Onkel und ein unauffindbarer Japaner. Trotz dieser merkwürdigen Paarung zwischen Midas und Ida, hat mich die Geschichte sofort gepackt. Die Seiten flogen nur so dahin und man wünschte sich letztendlich doch einfach nur ein Happy End. Das Ende kam dann ziemlich plötzlich. Noch während ich begann richtig emotional zu werden... war es auch schon vorbei.

Fazit:
Das Mädchen mit den gläsernen Füßen ist einfach anders. Entweder man wird es lieben oder nicht. Ich bin froh dem Buch eine Chance gegeben zu haben, da es mich nur sehr begrenzt interessiert hat. Es ist kein Buch, bei dem man vor lauter Liebe nur so dahin schmilzt, aber dennoch ist es eine außergewöhnliche Liebesgeschichte die mich im Endeffekt auf eine ganz neue Art und Weise berühren konnte. 


Kommentare:

  1. Ich bin bei dem Buch total unsicher. Die einen sind begeistert - die anderen überhaupt nicht.
    Aber ich sehe gerade, dass es bei rebuy relativ günstig ist :D Vielleicht sollte ich mich einfach mal ranwagen...

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  2. Das kann ich mir wirklich gut vorstellen, denn das Buch ist echt speziell xD
    Aber bei 7 Euro hab ich dann auch zugeschlagen und für mich hat es sich zumindest gelohnt (:

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