Samstag, 1. März 2014

Rezension - Slam


Titel: Slam
Autor: Nick Hornby
Preis Neu: 09.99 € 
Preis ReBuy: 00,99 € 
Genre: Komödie (?) / Teenie-Drama
Release: Juni 2009
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Knaur 


Inhalt:
Sam ist 15 und sein Leben ist gerade ziemlich in Ordnung: Er hat ein paar neue Skateboardtricks gelernt, seine Mutter endlich ihren blöden Freund rausgeschmissen und dann gibt es da natürlich noch Alicia. Die ist der absolute Hammer und genauso in Sam verliebt wie er in sie. Dich auf einmal kommt alles anders als geplant: Alicia wird schwanger - und Sam müsste eigentlich im Eilverfahren erwachsen werden...

Cover:
Schlicht und einfach, aber in der Kollektion ganz schön anzuschauen. Es gibt aber auch andere Cover der Hornby Bücher die mir um einiges besser gefallen.
Pluspunkte gibt es jedoch dafür, dass der Leser die Qual der Wahl seiner Cover hat (:
Ich denke da ist für jeden etwas dabei (:


Kritik:
Vor ein paar Wochen las ich mein erstes Buch von Hornby.
Ja ich weiß - traurig aber wahr.
Jedenfalls war ich von "The long Way down" wirklich begeistert. Es war witzig, durchgeknallt und herrlich zynisch. 

Dementsprechend war ich auch gespannt auf "Slam". 
Hier haben wir den 15 Jährigen Sam, welcher erfährt dass seine Ex-Freundin nach ihrem kleinem "Kondom-Missgeschick" nun schwanger ist. 
Mit dieser kleinen Info befinden wir uns eigentlich schon mitten im Buch und dürfen miterleben, wie Sam Panik, Verzweiflung, noch größere Panik, ein bisschen Glück und vieeele Dramen durchleben muss.
Ratschläge holt er sich dabei von seinem großen Vorbild Tony Hawk... naja besser gesagt von einem Poster von Tony Hawk.
Auch bei Slam konnte ich viel lachen und schmunzeln, dennoch hat mich die Geschichte nicht zu 100 % überzeugt.
Vielleicht lag es an dem etwas zu jungen Sam. Er verhielt sich genauso wie man es in solch einer Situation von einem 15 Jährigen erwarten würde, und dennoch hat mich seine Naivität manchmal doch etwas genervt.
Auch Alicia, Sams Freundin, ist nicht gerade die hellste Leuchte und war eher anstrengend als sympatisch. 
Sehr unterhaltsam waren die Passagen in denen Sam seine Zukunft "geträumt" hat und sich somit schon mal auf das Kommende einstellen konnte - zumindest mehr oder weniger. 
Irgendwann war Sams Baby dann da und dann war die Geschichte auch schon wieder mehr oder weniger vorbei. 

Zitat:
"Jedenfalls kam Alicia ohne Schwierigkeiten auf zehn Zentimeter, und dann hörte sie auf, wie ein Esel zu brüllen und hörte sich eher an wie ein Löwe, dem man einen schmutzigen Stock ins Auge rammt."

Fazit:
Slam hat mich unterhalten, aber nicht begeistert.
Es ist eine leichte und lustige Lektüre die sich ganz entspannt weglesen lässt.
"Gut für den kleinen Hunger zwischendurch" - wäre wohl die passende Bezeichnung für dieses Buch :) 



Sonntag, 23. Februar 2014

Rezension - Percy Jackson - Der Fluch des Titanen


Titel:  Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
Originaltitel: Percy Jackson - The Titan´s Curse
Autor: Rick Riordan
Preis Neu: 16,90 €
Preis Rebuy: 04,39 €
Genre: Februar 2010
Release: Carlsen

Seiten: 368
Verlag: Carlsen - Auflage 9


Inhalt:
Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien ,die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mytologie antreten - und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist - schließlich ist er der Sohn des Poseidon!

Cover:
Ihr wisst ja bereits, dass mir die Cover der Percy Jackson Reihe sehr gut gefallen. Ich finde es schön, wie die großen Köpfe mich an alte griechische Statuen in einem Römermuseum erinnern. Dieses Cover hat jedoch etwas weniger Bezug zu dem Inhalt des Buches, als die beiden Cover davor... und es gibt keine coolen Killer-Schafe! (:

Kritik:
Ich bin Fan! 
Das könnte eigentlich auch schon als Kritik genügen, aber dafür hole ich dann doch etwas zu gerne aus (:
Rick Riordan schafft es wiedereinmal, mich von der ersten Seite an in die Welt von Percy zu entführen und mich solange darin zu halten, bis auch die letzte Seite ausgelesen ist. Wie immer bietet er uns eine Menge griechische (etwas durchgeknallte) Götter, Titanen, viel Spannung, Humor und mittlerweile - da unser Percy ja langsam in die Pubertät kommt - auch etwas Romantik ;) 
Schade fande ich, dass Tyson nicht mehr dabei war, da ich ihn wirklich sehr lieb gewonnen hatte. Dafür bin ich kein großer Fan von Thalia und finde sowieso, dass zu schnell, zu viele neue (und teilweise sehr unsympathische) Figuren eingeführt werden.
Ich habe die leichte Befürchtung, dass ich mit zwei weiteren Büchern den Überblick verlieren könnte ;)
Von mir aus könnten sich die Bücher gerne wieder etwas stärker auf unsere drei Hauptfiguren beziehen!
Eine große Überraschung war der Cliffhanger, mit dem ich nun wirklich nicht gerechnet hatte und der noch einmal so einiges verspricht!

Fazit:
Der Fluch des Titanen ist ein sehr gutes "Percy Jackson Buch", schafft es aber nicht ganz an seine beiden großartigen Vorgänger anzuknüpfen. Trotz einer tollen Story und viel Humor, beginnt Riordan sich in seinen vielen Figuren zu verlieren.
Qualität vor Quantität? 

Trotzdem hat mir das Buch wieder einmal viel Freude bereitet und Teil 4 kann nun gerne kommen!




Mittwoch, 12. Februar 2014

Rezension - A Long Way Down


Titel: A Long Way Down
Autor: Nick Hornby 
Preis Neu: 09,99 €
Preis Rebuy: 01,99 €
Genre: Komödie / Drama
Release: 2005 

Seiten: 352
Verlag: Knaur 


Inhalt:
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erst mal vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin, die nicht weiß warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen. Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die diese Belastung allein tragen muss, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will, Jess die aufmüpfige Tochter eines Politikers so direkt, dass sie alle von der Kopf stößt, und JJ, der von seinem besten Freund, dem Sänger seiner Band, im Stich gelassen wurde. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten - und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.

Cover:
Das Cover finde ich spitze, weswegen ich euch jetzt auch eine kleine Anekdote dazu erzählen muss: Ich hatte mir schon lange vorgenommen die Bücher von Nick Hornby zu lesen - und ja ich , ich schäme mich dafür, dass ich es erst jetzt tue - jedenfalls habe ich nun schon länger darauf gewartet, dass alle Hornby Bücher mit der gleichen Art von Layout auf Rebuy auftauchen. IRGENDWANN war es dann so weit und ich habe mir gleichzeitig "High Fidelity", "Slam" und "A Long Way Down" bestellt. So, nun kam mein Rebuy Paket an, ich freue mich schon darauf die Hornby Kollektion in meinem Regal stehen zu haben und was ist??!? HIGH FIDELITY sieht nicht so aus wie ich es mir bestellt habe! NEIN! Es kommt mit einem anderen Cover, für welches ich sogar nur 80 Cent bezahlt hätte.... nun hat mein Freund bei dieser Geschichte nur genervt die Augen verdreht, aber ich hoffe dass wenigstens ihr - als Bücherliebhaber - meine Frustration versteht.... soviel...ähm...dazu.

Kritik:
Ich liebe Breaking Bad und ich liebe Jesse Pinkman. 
Was hat das nun mit dem Buch zu tun, fragt ihr euch? Tja, da ich Aaron Paul (alias) Jesse Pinkman liebe, verfolge ich nun sehr gespannt seine Karriere nach BB. 
Schnell stolperte ich über den Trailer zu "A Long Way Down" - in dem Paul JJ spielt - und noch im selben Moment, in dem der Trailer begann, war ich verliebt in die Geschichte.
Da ich eh schon lange vorhatte die Bücher von Hornby zu lesen, fackelte ich nicht lang und ZACK waren die Bücher bestellt. 
Während ich nun dachte, ich hätte es hier mit einer charmant angehauchten Tragödie zu tun, habe ich eigentlich die meiste Zeit in der ich dieses Buch gelesen habe nur gelacht. Hornby hat einen so umwerfend, englisch, schwarzen Humor, dass ich das Buch jedes Mal mit einem Lachen zur Seite legte. 
Dabei hat die Süddeutsche Zeitung die es mit ihrer Aussage ziemlich auf den Punkt gebracht:  "Hornby erschafft Figuren, die man so schnell nicht vergisst." 
Die vier Protagonisten sind grundverschieden und trotzdem allesamt liebenswert. Ihre Gründe sich das Leben zu nehmen, sind mehr oder weniger nachvollziehbar, doch der eigentliche Selbstmord rückt teilweise sogar in den Hintergrund und wird von durchgeknallten Situationen und Dialogen überragt. 
Das Buch wird aus der Perspektive der vier Figuren geschrieben und auch wenn ich sie allesamt wirklich liebe, so nimmt Jess mit ihrer (sehr durchgeknallte, direkten und aggressiven) Art, das Buch schnell ein. Vielen geht sie auf den Keks, und auch ich würde ihr nicht unbedingt im realen Leben über den Weg laufen wollen, aber im Buch habe ich sie doch ziemlich vergöttert. 
Dabei ist auch die Art der vier Erzählungen sehr unterschiedlich. So ist Maureen sehr trocken und objektiv. Martin relativ unsympathisch und JJ oft emotional, musikalisch und poetisch. 
Naja und Jess... Jess steht nicht so auf Anführungszeichen, dafür umso mehr auf Schimpfwörter ;) 

"Das mach ich immer, wenn ich über was rede, was ein anderer gesagt hat. Ich immer so, also ich sag so, und sie dann so, so in der Art...Ich bin nicht so gut in Anführungszeichen und was weiß ich."

Fazit:
Die Geschichte er vier hatte mich sehr gepackt und auch wenn ich die Beziehung zwischen den Vieren nicht ganz nachvollziehen konnte, habe ich das Buch geliebt. Es war witzig, charmant und ziemlich durchgeknallt. 
Ledeglich vom Ende war ich dann doch maßlos enttäuscht. Ich habe den Abschluss der Geschichte hier wirklich nicht gesehen und hatte das Gefühl, Hornby hätte vergessen ein paar weitere Kapitel einzureichen. 



Mittwoch, 5. Februar 2014

Neuzugänge

Rebuy.... Segen und Fluch zugleich! Meine Bücherregale platzen aus allen Nähten aber wie kann man bei 99 cent zu einem Buch "nein" sagen?!?!
Es ist einfach nicht möglich.
Und als ob diese Verlockung nicht schon schlimm genug wäre, fand in unserem Rathaus auch noch ein Büchermarkt statt auf dem man jede Menge tolle Schnäppchen einsacken konnte.
Ich kann so viel Jammer wie ich viel, freuen tu ich mich über die Neuankömmlinge natürlich trotzdem!
Also begrüßen wir ganz herzlich:

- A Long Way Down  - Nick Hornby
- Slam - Nick Hornby
- High Fidelity von Nick Hornby 

(wobei mich Rebuy hier doch ganz schön enttäuscht hat und mir nicht die Version von High Fidelity geschickt hat, die ich mir bestellt habe! Wäre schon schön, wenn alle Bücher von Hornby den gleichen "Look" hätten).

- Wie ein Licht in der Nacht - Nicholas Sparks 
- Weit wie das Meer von - Nicholas Sparks 
- Ewig Zweiter von David - Nicholls
- Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Na? Was haltet ihr von meiner Ausbeute?
Für meine Verhältnisse ist doch wirklich wenig Fantasy dabei... ohje vielleicht werde ich ja alt? Was meint ihr?
Kennt ihr die Bücher? Habe ich ich hier ein paar Volltreffer oder schwarze Schafe eingesackt?
Ich freue mich auf eure Meinung 

Liebe Grüße
Kati!

Rezension - Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen


Titel: Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
Originaltitel: The Sea of Monsters 
Autor: Rick Riordan 
Preis Neu: 14,99 €
Preis Rebuy:
Genre: Fantasy / Abenteuer 
Release: Februar 2010
Seiten 336 Seiten 
Verlag: Carlsen Verlag 

Inhalt:
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen- Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager...

Cover:
Ich mag den Stil der Cover sehr gerne und finde es passend, dass die großen Köpfe so schön "griechisch" gestaltet wurden. Auch wenn die Schafe ein wirklich tolles Highlight sind (:D), hat mir das erste Cover aber ein wenig besser gefallen. 
Schade finde ich, dass der Titel im Deutschen geändert wurde. Zwar passt "Im Bann des Zyklopen" auch sehr gut, aber "The Sea of Monsters" wäre dann doch etwas "bedrohlicher" gewesen ;)

Kritik:
Oh mann! Ich bin absoluter Fan! Wieso habe ich diese Reihe nicht schon viel früher gelesen? Im absoluten Percy-Fieber wäre es im Moment wahrscheinlich kein Problem alle Bücher in einem Zug durchzulesen - aber wir wollen uns den Spaß an der Sache ja nicht zu früh zu Nichte machen.
Percys Abenteuer gehen im zweiten Band gleich nach seinen Sommerferien weiter. Wieder macht er sich mit seinen Freunden auf den Weg sein geliebtes Camp zu retten und begegnet dabei einer Menge mythischer Gestalten die man aus den alten Sagen teilweise sogar schon kennt. Dabei wird das altbekannte Team durch den wirklich liebenswerten, aber auch vertrottelten Zyklopen Tyson noch einmal aufgepeppt. 
Auch Clarisse hat im zweiten Band eine wichtigere Rolle eingenommen was ich sehr erfrischend fand. 
Wie es auch schon beim ersten Teil der Fall war, wird es "Im Bann des Zyklopen" wirklich nie langweilig. Die drei Helden stolpern von einer Katastrophe in die Nächste und dabei sind menschenfressende Schafe und verfluchte Meerschweinchen wirklich nur der Anfang.
Zudem haben die Bücher einen großartigen Humor und nicht selten bringt mich Percy mit seinem trockenem Humor zum Lachen. Zurückgelassen werden wir mit einem wirklich großartigem Cliffhanger der wiedereinmal einfach Lust auf mehr macht!

Fazit:
Well Done - I Like





Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension - Percy Jackson - Diebe im Olymp


Titel: Percy Jackson - Diebe im Olymp
Originaltitel: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief

Autor: Rick Riordan
Preis Neu: 16,90 €

Preis Rebuy: 06,99 €
Genre: Fantasy / Abenteuer 
Release: Februar 2010 (Auflage 6) 
Seiten: 448 Seiten
Verlag: Carlsen 


Inhalt:
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule- Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer...

Cover:
Die großen Köpfe finde ich etwas aufdringlich, aber sonst gefällt mir das Cover sehr gut. Ich mag den "Percy" auf der Abbildung, da er sehr gut zu meiner eigenen Vorstellung von ihm passt. Ich denke das Cover ist der Altersklasse der Leser entsprechend und vermittelt einen passenden, abenteuerlichen Eindruck.

Kritik:
Ein kleiner Junge, dessen Leben bisher nicht gerade einfach war, erfährt dass er etwas Besonderes ist und über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Er kommt an einem Ort wo es viele "Gleichgesinnte gibt" und begibt sich von dort aus mit seinen zwei neuen Freunden auf eine gefährliche Reise... diese Beschreibung gehört zu Percy Jackson, könnte sich aber auch problemlos auf unseren kleinen Harry Potter beziehen. Somit kann ich es schon verstehen, dass diese zwei Figuren häufig miteinander verglichen werden. 
Aber auch wenn es hier und da viele Parallelen gibt, hat der mythische Fokus der Geschichte wieder seinen ganz eigenen Charme.
Ich liebe die griechische Mythologie und bin dadurch auch gleich ein großer Fan von Percy Jackson geworden. Mir gefällt es wie die alten Geschichten und Mythen von Rick Riordan auf unsere heutige Zeit übertragen werden. Zudem war "Diebe im Olymp" wirklich nie langweilig. Ständig passierte irgendetwas abgedrehtes, egal ob nun sprechende Pudel, verfluchte Casinos oder sehr praktische Kugelschreiber, langweilig wurde es hier nie! Zudem haben wir mit Percy einen wirklich liebenswerter und ganz witzigen Hauptcharakter. 
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm und das Ende gibt uns ein großes Versprechen auf MEHR. 

Fazit:
Wie bereits erwähnt, wird Percy ständig mit Harry in Verbindung gebracht. Na und?
Harry Potter ist großartig und Percy Jackson ist es auch. Ich denke bei so einem Vergleich darf man sich eher geheert fühlen.

Ich liebe das erste Buch der Reihe und freue mich schon ganz melancholisch darauf zuzusehen wie aus dem kleinen Percy ein großer Held wird ;) 



Donnerstag, 9. Januar 2014

Rezension - Alice im Wunderland


Titel: Alice im Wunderland
Originaltitel: Alice´s Adventures in Wonderland 
Autor: Lewis Carroll
Preis Neu: 08,95 €
Preis Rebuy: 02,95 €
Genre: Märchen
Release: Auflage von 2009
Seiten: 128 Seiten
Verlag: Ueberreuter

Inhalt:
Die kleine Alice folgt einem Kaninchen in seinen Bau und landet in einer absurd-komischen Märchenwelt. Sie begegnet der Grinsekatze, den Spielkartenmenschen und nimmt an einer unendlich langen Teegesellschaft teil.

Cover: 
Also MEIN Cover ist Traditionell und altmodisch. Ich mag es sehr gerne. In dem Buch sind wunderschön illustrierte Bilder die auch super als Tattoomotiv dienen können ;)
Meine Ausgabe von "Alice im Wunderland" ist jedoch soooo (oooo) alt, dass ich euch hier einfach mal ein Cover präsentiere, welches mir auch sehr gut gefällt, da es etwas "realistischer" gestaltet ist ;) Die oben beschriebenen Angaben beziehen sich ebenfalls auf genau diese Ausgabe von Alice im Wunderland, aber es gibt mittlerweile so viele, dass ihr bestimmt auch teurere, günstigere, dickerer und dünnere finden werdet ;)

Kritik:
Ich liebe Alice! Wie ihr ja schon wisst, hat mich das Märchenfieber gepackt und Alice stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Nun habe ich das Buch bei Rebuy fast schon geschenkt bekommen und jede Seite war ein Genuss. Jeder von uns kennt die Gesichte der kleinen Alice, welche dem weißen Kaninchen in seinen Bau folgt und sich im Wunderland wiederfindet. Dort wechselt sie ständig die Größe, schwimmt in ihren Tränen, spielt mit der Königin Cricket und trinkt Tee mit dem verrückten Hutmacher. Alice nimmt all diese merkwürdigen Ereignisse dabei ziemlich locker, flockig hin und stolpert von einem Abenteuer ins Nächste. Ich hätte die kleine, etwas altkluge und ulkige Alice für immer auf ihren Reisen begleiten können, aber leider war auch dieses Buch irgendwann vorbei.


Fazit:
Altmodisch und dennoch mit so viel Charme, Liebe und Humor geschrieben, dass dies ein Buch sein wird, welches ich auch noch meinen Kindern vorlesen werde. Nie langweilig und mit so viel Herz vollgestopft, ist "Alice im Wunderland" ab heute eines meiner liebsten Bücher, welches seinen Platz in meinem Regal nie wieder hergeben muss!


Mittwoch, 8. Januar 2014

Rezension - Das Mädchen mit den gläsernen Füßen


Titel: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
Originaltitel:
Autor: Ali Shaw
Preis Neu: 19,95 €
Preis Rebuy: 07,79€
Genre: Fantasy / Drama 
Release: Januar 2012
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Script 5

Inhalt:
Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas.
Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas Herz zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.

Cover:
Gefällt mir sehr gut! Farblich und auch vom Stil her, passt es wirklich gut zur Atmosphäre des Buches. Schlicht und schön - so mag ich es. Anfangs fand ich die Silbernen Seiten vielleicht etwas too-much, aber irgendwie wäre ich mittlerweile auch traurig, wenn sie nicht mehr da wären ;)

Kritik:
Also solch ein Buch habe ich wahrlich noch nicht gelesen. Ich weiß, dass kann man theoretisch bei jedem Buch sagen, welches man zum ersten Mal liest, aber viele Geschichten ähneln sich halt doch auf irgendeine Art und Weise. "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" tut dies meiner Meinung nach nicht! Der Stil ist sehr verschnörkelt und detailliert ohne dabei jedoch langweilig zu werden. Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre dies wohl "grau".  alles ist irgendwie traurig, schlicht und naja grau halt. Die Geschichte handelt von Ida, welche sich unerklärlicherweise in Glas verwandelt. Auf einer ziemlich trostlosen Insel sucht die lebensfrohe und charmante Ida nach einer Lösung. Dort lernt sie Midas kennen und die beiden verlieben sich... dies ist jedoch nicht gerade eine sehr leichte Angelegenheit ;) Midas ist wohl der Antiheld schlecht hin! Und wie sehr ich auf den Schriftsteller für seinen Mut bewundern möchte, werde ich mit Midas einfach nicht warm. Ein Mann ist nun mal ein Mann und Midas ist definitiv keiner. Besessen von Fotos, lässt er sich sein ganzes Leben nur durch seine Kamera erklären. Berührungen findet er abstoßend, er spricht im gesamten Buch gefühlte fünf Sätze die dann zur Hälfte aus "ähm" bestehen, wäscht sich nicht besonders oft die Haare und hat wirklich vor allem Angst. Einerseits macht gerade Midas die Geschichte so außergewöhnlich und anders, aber meistens musste ich doch nur genervt die Augen verdrehen.  Als ob Ida also mit ihren gläsernen Füßen und dem Eigenbrötler nicht schon genug Probleme hätten, folgen dann auch noch Midas sehr tiefsitzenden Familienprobleme, ein psychopatischer "Onkel und ein unauffindbarer Japaner. Trotz dieser merkwürdigen Paarung zwischen Midas und Ida, hat mich die Geschichte sofort gepackt. Die Seiten flogen nur so dahin und man wünschte sich letztendlich doch einfach nur ein Happy End. Das Ende kam dann ziemlich plötzlich. Noch während ich begann richtig emotional zu werden... war es auch schon vorbei.

Fazit:
Das Mädchen mit den gläsernen Füßen ist einfach anders. Entweder man wird es lieben oder nicht. Ich bin froh dem Buch eine Chance gegeben zu haben, da es mich nur sehr begrenzt interessiert hat. Es ist kein Buch, bei dem man vor lauter Liebe nur so dahin schmilzt, aber dennoch ist es eine außergewöhnliche Liebesgeschichte die mich im Endeffekt auf eine ganz neue Art und Weise berühren konnte.